Sonntag, 18. Juni 2017

Auf dem neuesten Stand und ein paar Erklärungen

Tadaima~!
Und damit sind wir auch schon zum 17.6.2017 vorgedrungen. Das ging sehr viel schneller, als ich gedacht hatte ...
Na ja, wie auch immer.

Es gab - mal wieder - Takikomigohan mit Pilzen, Misosuppe mit Aubergine, Lauch und Spinat, Tsuna-Mayo-Salat, Tomaten, etwas Obst und ein Stück Schokolade. Ein einfaches, schnelles Essen, ich weiß, aber immerhin habe ich endlich wieder Japansich gekocht. Was sich von "sehr häufig, so oft wie möglich" zu "sehr selten" gewandelt hat. 
 
Seit ich den Nebenjob im Restaurant habe und dreimal die Woche immer dieselben japanischen Gerichte rausbringe und sehr viel Geschirr spüle, schwindet meine Motivation zunehmend, zuhause dasselbe zu tun. Außerdem macht mir die wenige Zeit einen Strich durch die Rechnung, wenn ich denke, dass ich doch wieder mehr kochen könnte. Und da ich von der Uni aus entweder nicht lange genug Vorlesungen habe, dass sich ein Bentō lohnen würde, und auch keine Zeit habe, eines zu machen, oder einfach direkt zur Arbeit durchfahre und von dort nach der Schicht etwas Mittagessen bekomme ... gibt mir das nicht viele Möglichkeiten, mich überhaupt noch auszutoben.
Der Nebenjob ist auch der Grund, wieso ich nicht auf dem Japantag war - ich hatte den ganzen Tag Schicht.
Meine Essensgewohnheiten sind auch so ziemlich auf den Kopf gestellt, ich koche generell nur noch selten, was mir persönlich nicht sehr gut bekommt, und ich weiß, dass ich daran dringend etwas ändern muss und will. Aber Zeit ist Mangelware und das schlägt sich auch auf meine Motivation nieder.
Hoffentlich ändert sich das bald wieder ... sonst weiß ich nicht, wie lange ich das noch durchhalte.

Tut mir leid für das missmutige Ende des Posts ... es wird bestimmt wieder besser werden. Hoffentlich.


Mata ne~!

Einmal Gemüseladung, bitte!

Tadaima~!
Wenn man nicht sehr viel Zeit und Motivation hat, aber trotzdem ein Mittagessen braucht, endet es mit sehr einfachen Dingen. In meinem Fall mit Reis und Umeboshi, Tomaten mit Salz und Pfeffer gewürzt und Misosuppe mit Wakame, Aubergine, Lauch und Karotten.

Es sieht langweilig aus ... und ist nun wirklich nichts Neues. Aber andererseits hatte ich seit langem wieder Japanisch gekocht. 

Wenn man kaum Zeit hat und beim Nebenjob meistens dieselben Dinge zum Mittagessen bekommt, muss man einen Weg finden, die Vitamine und Nährstoffe wieder aufzustocken. Was bei mir meistens in einer mit Gemüse vollgepackten Misosuppe endet, wie man unschwer erkennen kann.


Mata ne~!

Standard über Standard

Tadaima~!
Das erste größere Mittagessen im Mai - Kinoko-Nimono (mal wieder), Kyuuri-Tsukemono (weil einfach), gebratene Würstchen (mir ist nichts besseres eingefallen), Reis mit Umeboshi (weil ich ein Umeboshi-Fanatiker bin) und Misosuppe mit Karotte, Lauch und Wakame (weil super lecker und einfach). Muss ich noch mehr sagen? :'D


Ja, ich möchte noch einmal auf meine Fisch-Stäbchen hinweisen (okay, die Zweideutigkeit war eindeutig NICHT geplant ^_^') - und eins meiner Lieblingsstäbchenbänkchen in Form eines Wals.
Habe ich schon mal gesagt, dass ich das Meer liebe? °w°


Mata ne~!

Takikomigohan, Oktopuswürstchen, Spiegelei, Misosuppe

Tadaima~!
War das Frühstück oder Mittagessen? *grübel*
Wie auch immer, es gab mal wieder einen meiner absoluten Lieblinge - Takikomigohan mit Pilzen! *Konfetti werf*
Dazu Oktopuswürstchen, ein Spiegelei (auf Japanisch 目玉焼き "medamayaki"), Tomaten und Misosuppe mit Spargel, Aubergine und Wakame. Auch eine meiner liebsten Mischungen, neben Karotte/Lauch/Wakame, Zwiebel/Kartoffel und Tofu/Wakame/sonstiges Gemüse.

Sind die neuen Stäbchen nicht toll? °w° Als ich das Koi-Muster gesehen habe, konnte ich einfach nicht "Nein" sagen. Ich liebe alles, was mit Wasser zu tun hat, besonders die Lebewesen. Da sind Fische doch wirklich super!

Ich hatte leider nur noch getrocknete Shiitake, die ich erst einweichen und dann verwenden konnte, aber es war trotzdem lecker ^^

Der Vollständigkeit wegen noch ein Bild von der Misosuppe :'D


Mata ne~!

エビフライ、茸煮物、味噌汁 Ebifry, Kinoko-Nimono und Misoshiru

Tadaima~!
 Wir befinden uns noch immer im April - recht spontan fuhr ich mit einer Freundin in die Immermannstraße, um meinen Zutatenvorrat aufzustocken. Und es endete, wie es das meistens tut, mit einem gemeinsamen Abendessen ^_^ An der Fischtheke bekam ich sogar noch einen Schrimp geschenkt, als ich vier kaufen wollte und mich der Verkäufer auf Japanisch fragte, was ich denn damit vorhätte. Meine Antwort "Ebifry" fand er so toll ("Wie, du kannst das? Wirklich? Das ist toll!"), dass er mir glatt einen schenkte. "Dann kann deine Freundin noch einen mehr essen, falls ihr die Ebifry schmecken!" - besagte Freundin hatte vorher noch nie Schrimps gegessen.
Es war ein lustiger Tag mit leckerem, wenn auch sehr einfachem Abschluss.
Irgendwie endet es meistens damit, dass ich Standards koche - aber sie sind auch immer wieder beliebt und gewünscht. Wie z.B. die Pilze, die sogar Leute dazu bringen können, zu regelrechten Pilzfanatikern zu werden.

Ebifry mit Mayonnaise und schwarzem Pfeffer, Kinoko-Nimono, Reis mit Umeboshi (es ist das erste Mal, dass eine Freundin tatsächlich Umeboshi mag! *Konfetti werf*) und Misosuppe mit Spargel, Aubergine und Wakame, wenn ich mich nicht irre.


Mata ne~!

Nach einer halben Ewigkeit ein paar Nachträge - Hanamibentō

Tadaima~!
Man nimmt sich so viel vor, macht große Pläne, freut sich auf die Zukunft - und dann kommt das Leben dazwischen. Ein recht hektischer Alltag. Schwindende Motivation. Chronischer Zeitmangel.
Tut mir leid, dass ich so lange nicht mehr aktiv war! Aber neben Uni, Hausaufgaben, Haushalt und dreimal die Woche Nebenjob war es schwer für mich, Zeit für etwas anderes zu finden. Mein Alltag ist zwar immer noch genauso gefüllt, aber so langsam schaffe ich es doch, mich etwas besser zurecht zu finden.
Deswegen werden die nächsten Posts dazu dienen, die versäumten Beiträge nachzuholen - doch da ich nicht so oft zum Kochen kam, wie ich das eigentlich gehofft und geplant hatte, werden es nicht allzu viele sein.


Fangen wir mal mit dem ersten und einzigen Hanamibentō an - zwei liebe Freunde kamen mich ja für ein paar Tage besuchen und wir wollten auch unbedingt ein kleines Hanami veranstalten. Und da eine Kollegin von mir schon seit drei Jahren etwa keine Sakura mehr gesehen hatte, haben wir sie gleich mal eingeladen, mit uns zu kommen. Sie versprach, Onigiri zu machen, weswegen ich keinerlei Reis in meiner Box hatte.
Das Wetter war nicht unbedingt das Beste (kühl und zwischendurch gab es Nieselregen), aber es war doch recht schön.

Sonderlich begeistert bin ich von dem Arrangement nicht, aber ich stand etwas unter Zeitdruck. Außerdem hatte ich nicht mehr genug Stärke und Mehl, um die Karaage richtig hinzubekommen, und auch keinen wirklichen Plan, wie das Bentō aussehen sollte, was das Ganze noch etwas erschwerte. Aber im Großen und Ganzen hat es doch einigermaßen geklappt.

Karaage mit Käsesakura, Brokkoli, Tomaten, Karottensakura mit Mayonnaise, Tamagoyaki mit Käse und Karotte (ich hatte schließlich Reste, die ich verbrauchen musste) ...

... Oktopuswürstchen, Schinken-Spargel-Röllchen und Erdbeeren.

Takikomigohan-Onigiri mit Hähnchen, Hijiki und Karotte. Sehr lecker!

Die meisten Sakura waren leider schon verblüht, aber wir fanden doch tatsächlich noch einen größeren Ast, der in voller Blüte stand.



Es gibt sowohl diese einfachen Blüten, als auch die vollen Sakurablüten, die wie kleine Puschel aussehen. Aber irgendwie finde ich die schlichten doch am schönsten. Wie seht ihr das? Welche gefallen euch am besten?


Mata ne~!

Mittwoch, 5. April 2017

Frühstück voller Erinnerungen

Tadaima~!
Vor ein paar Tagen kamen mich zwei meiner engsten Freunde in meiner Studentenwohnung besuchen. Ich hatte sie seit einem halben Jahr nicht mehr gesehen, hatte sie sehr vermisst - und habe diese Tage entsprechend ausgiebig genossen. Es war so schön, sie wiederzusehen und gemeinsam Dinge zu unternehmen. Egal, ob es in der Stadt rumlaufen, Essen kochen, bis in die Nacht quatschen und Filme gucken oder Super Smash Bros. Brawl spielen war. Es hat richtig gut getan. Am liebsten hätte ich sie dabehalten, aber da das leider nicht möglich war, freue ich mich darauf, wenn ich sie irgendwann besuchen kann ^_^
Vielen lieben Dank ihr zwei!
 
Hier das japanische Frühstück, das ich am ersten Tag auf den Tisch gebracht habe. Sowohl das Tamagoyaki als auch die Misosuppe (hier mit Wakame, Aubergine und Karottenblumen) waren Essenswünsche - und als Sahnehäubchen habe ich noch gebratenen Lachs gemacht, der auch immer wieder gern gegessen wird. Ich habe von jeder Schale zwar immer nur 2, weswegen ich mit meiner Portion etwas improvisieren musste, aber was soll's ^_^

"Es riecht genau wie in Japan", bekam ich zu hören, als ich mit dem Kochen im vollen Gange war. Und als es dann auch noch genauso geschmeckt hat, kam ich aus dem Grinsen nicht mehr raus :3 Das erste Frühstück, das ich in unserer Ferienwohnung damals gekocht hatte, sah ähnlich aus - nur mit Kinoko-Stirfry statt Tamagoyaki, und etwas eingelegtem Rettich, glaube ich. 
Es war ein super Start in den Tag - besonders dann, wenn man den Tag über bei wunderschönem Wetter und sommerlichen Temperaturen am Rhein entlang und fast durch das gesamte Stadtviertel läuft.

Mata ne~!