Freitag, 17. März 2017

白和えランチ - Shiraae Lunch

Tadaima~!
Vor ein paar Tagen hatte ich mir beim Einkaufen seit langem mal wieder Tofu mitgenommen - und da ich ja auch, auch wenn ich das schon ein paar mal erwähnt hatte, endlich wieder weißen Sesam habe, habe ich die Gelegenheit gleich genutzt und wieder Shiraae gemacht. Wer nicht mehr weiß, was Shiraae ist: nichts anderes als eine Art Gemüsesalat mit Tofu-Sesam-Dressing. Mehr bröckelig als dickflüssig, je nach Konsistenz des Tofu.

Ein kleines, schnelles Mittagessen.

In der Misosuppe gab es diesmal Aubergine, Lauch und - natürlich - Tofu =^.^=

Da ich diesmal weichen Tofu gekauft habe, aber vergessen habe, ihn vorher gut zu trocknen, ist mein Shiraae etwas flüssiger geblieben, als ich es ursprünglich haben wollte bzw. gewohnt bin. Es war aber trotzdem lecker :D

Mata ne~!

そば (Soba) - ein schnelles Abendessen

Tadaima~!
Tut mir leid, dass ich wieder etwas hinterherhänge, was meine Einträge angeht ... aber irgendwie war die letzten Tage doch etwas mehr los, als ich erwartet hatte, deswegen kommen die nächsten zwei Posts mit etwas Verspätung.
ごめんなさい 🙇   Gomennasai.
Das letzte Mal, dass ich Soba gemacht hatte, war kurz bevor wir nach Japan geflogen sind. Also mitten im Sommer, bei gefühlten 40°C, mit Tenpura und Onsentamago. Soba sind wunderbar unkompliziert, die Brühe, die aus mit Dashi oder Wasser verdünnter Mentsuyu (eine Mischung aus Dashibrühe, Mirin und Soyasauce) besteht, ebenfalls schnell und einfach gemacht. Und gerade abends, wenn man nach einem Arbeitstag (auch wenn es "nur" ein Nebenjob ist) so gar keine Lust mehr auf irgendetwas hat, aber trotzdem der Magen knurrt, sind Soba prima, wenn man sich um neun Uhr dazu entschließt, doch noch eine Kleinigkeit zu kochen.

Als Topping habe ich diesmal kein Tenpura verwendet - das wäre dann doch etwas mehr Arbeit gewesen und abends möchte ich nicht unbedingt noch etwas frittieren und in dem Dunst später schlafen ^_^' -, sondern Spinat, zwei Okra und Tofu. Angenehm leicht und trotzdem sättigend. Gerade für den Abend eine gute Wahl.

Mata ne~!

Freitag, 10. März 2017

ツナコーンサラダランチ Thunfisch-Mais-Salat Lunch

Tadaima~!
Habt ihr von dem Axt-Amoklauf am Düsseldorfer Hauptbahnhof gehört? Furchtbar, was dort geschehen ist. Ich habe davon zum Glück nicht mehr mitbekommen, als dass keine Straßenbahnen und Züge mehr fuhren und ich erst drei Stunden später über spontane Bekanntschaften und Busse völlig verfroren wieder nachhause kam, aber es war doch ein kleiner Schock. Die Großstadt ist eben anders als kleine Dörfer auf dem Land. Zum Glück ist niemand gestorben.
Ich wünsche den Verletzten viel Kraft, um die Geschehnisse zu verarbeiten und wieder gesund zu werden!

Als ich mein Mittagessen etwas verspätet gekocht habe, ahnte ich noch nichts von dem, was abends geschehen würde, aber so ist es ja meistens.

 Thunfisch-Mais-Salat, Spinat mit Sesamdressing, Gurken-Tomatensalat à la "einfach mal irgendwas", Reis und Misosuppe mit Wakame, Aubergine und Lauch.

Für den Thunfisch-Mais-Salat braucht  man lediglich eine Dose Thunfisch (in eigenem Saft, abgetropft und zerkleinert), etwas Mais, Soyasauce, schwarzen Pfeffer und Mayonnaise. Nach Geschmack mit den Zutaten würzen und zum Schluss noch einmal etwas Mayonnaise mit schwarzem Pfeffer obenaufsetzen. Einfach, schnell, aber lecker.

Hier wusste ich nicht genau, was ich eigentlich machen wollte. Ich hatte noch Gurke im Kühlschrank, die ich verbrauchen musste, aber nur ein paar Gurkenscheiben kamen mir dann doch zu langweilig vor. Und da mir sowieso noch eine Farbe gefehlt hat, habe ich einfach etwas Tomate dazugepackt. Die Gurke ist mit Salz und schwarzem Pfeffer gewürzt, darauf kamen dann passierte Tomaten und ein Tomatenstück und zu guter Letzt etwas Basilikum. Nichts Besonderes, aber als Farbbringer durchaus nützlich ^_^

Und so sieht es noch mal ohne Stäbchen aus.

Mata ne~!
 

Samstag, 4. März 2017

Pflaumenblüten, Ei und Spinat ... gefolgt von Apfelhäschen

Tadaima~!
Gestern war Hinamatsuri und ich habe weder Figuren aufgestellt (ich besitze keine) noch habe ich Chirashisushi gemacht o.o Ein wenig traurig, zumal ich zumindest entsprechend etwas kochen wollte, aber letztendlich sind es gestern dann doch nur Nudeln mit Gemüse-Käse-Sauce geworden. Lalala~ ^_^'
Dafür habe ich heute wieder etwas mehr gekocht - und da ich während der Prüfungsphase einmal etwas Proviant von meinem Nachbarn bekommen hatte, gab es eine Portion mehr, um mich bedanken zu können.

Reis mit schwarzem Sesam, klare Gemüsesuppe mit Lauchschnipseln und Karotten-Pflaumenbüte, Spinatsalat mit Sesamdressing (es ist so schön, wieder weißen Sesam zu besitzen :3 ), Tamagoyaki mit Karottenstückchen und ein Apfelhäschen.

In der Suppe hatte ich Wakame, etwas Lauch, Shiitake und insgesamt drei Karottenblumen (inklusive der Blume auf dem weißen Lauchhaufen). Bei den Lauchschnipseln hat es nicht ganz so gut funktioniert, wie ich es haben wollte - sie waren immer noch zu hart und scharf, obwohl ich sie mindestens eine halbe Stunde im Wasser hatte, und es ließ sich kein schönes Häufchen basteln. Dafür habe ich heute das erste Mal versucht, die Blumen etwas ... blütenähnlicher zu schnitzen, sodass die einzelnen Blütenblätter besser zu sehen waren.

Bis auf eine Schicht in der Mitte, die etwas dunkler geworden ist (leider), sieht das Tamagoyaki nicht schlecht aus. Ich habe diesmal etwas kräftigeres Dashi verwendet und die restlichen Karottenstücken vom Ausstechen der Blumen kleingehackt und dazugegeben. Ich darf schließlich nichts verkommen lassen >:D

Spinatsalat mit Sesamdressing, das erste Mal in einem bisher noch nicht verwendeten Glasschälchen aus Japan.

Ein Glück, dass ich gestern erst mit der Post noch ein Geschirrabtropftablett mit Aufsatz bekommen habe ... so konnte ich meinen chronischen Mangel an Tabletts wunderbar ausgleichen ^^ Die Suppenportion hier sieht eindeutig etwas schöner aus als meine, aber ich habe auch weniger Streifen verwendet. Und man sieht die Blüte besser. Verdammt aber auch ;_;


Mata ne~!

Mittwoch, 1. März 2017

Ein bisschen Mittagessen kurz vor der letzten Prüfung

Tadaima~!
Und ja, ich war bescheuert, um erst hinterher festzustellen, dass ich die zwei Schälchen vertauscht habe und sie beide unlogisch befüllt habe. Ich schäme mich ja schon ;_;
Aaaaaber: Ab heute sind die Prüfungen für das Wintersemester vorbei! YAY!

Ich besitze endlich wieder weißen Sesam! *Konfetti werf* Heißt also, dass ich auch endlich wieder den Blumenkohlsalat richtig machen konnte ^^ Desweiteren gab es Edamame, Nattō (ich fange langsam an, es richtig zu lieben ... yummy), Misosuppe mit Karotte und Wakame und etwas Zitrone-Ingwer-Tee, den ich mit Honig gesüßt habe. Seit mir meine Mutter erzählte, dass sie ihn oft getrunken hat, habe ich so eine Lust darauf ... und da ich eine Zitrone geschenkt bekommen habe, konnte ich die Chance also gleich ausnutzen ^^


Mata ne~!

チャハン Chahan - gebratener Reis

Tadaima~!
Vor ein paar Tagen gab es bei mir Chahan, gebratenen Reis. Chahan ist eines der Gerichte, die von der chinesischen Küche inspiriert, aber dennoch beliebt in Japan sind. Es ist sehr einfach und kann praktisch immer gekocht werden, sobald man etwas Reis, Ei und Gemüse übrig hat. So lässt sich auch am besten übriggebliebener, gekochter Reis verarbeiten.

Ich habe rote und grüne Paprika, Ei, Pilze, Karotten, Zwiebeln und etwas Knoblauch verwendet, gewürzt habe ich das Ganze mit Salz, schwarzem Pfeffer, etwas Currypulver, etwas Paprikapulver und Soyasauce. Einfach, aber lecker ^_^


Mata ne~!

Donnerstag, 16. Februar 2017

Tamagoyaki mit Pilzen und Zuckerschoten im Okonomiyaki-Stil

Tadaima~!
Gestern gab es wieder ein kleines, japanisches Mittagessen, mal wieder sehr einfach. Aber mitten im Lernstress muss es eben schnell gehen.
Wie das Foto vermuten lässt, gab es Reis, Misosuppe mit Karotte und Aubergine (die mir leider etwas auseinandergefallen ist ^_ ^') und ein abgewandeltes Tamagoyaki mit zwei Tomaten.
 
Dieses Mal habe ich keine Wakame genommen - ich habe sie, um ehrlich zu sein, vergessen, aber ich hatte später auch keine Lust mehr, sie noch dazuzuwerfen.

Das Tamagoyaki ist ähnlich geworden wie das, das ich in meinem letzten Pasta-Ben hatte - drei Eier, Sake, etwas Soyasauce und Mirin, eine Prise Salz, kleingeschnittene Champignons und Zuckerschotenstreifen. Als Topping gab es schließlich Okonomiyaki-Sauce, Aonori und einen Klecks Mayonnaise.

Mata ne~!